![]() |
| gorillas in the mist |
Mittwoch, 30. April 2008
Dienstag, 15. April 2008
Afrika
![]() |
| Uganda |
Vom wilden Markttreiben der Sai Leute wollte ich nur beim Vorbeifahren ein Foto knipsen. Nix da! Wie immer bei solchen Minoritaeten weltweit. Money! money!... und das nicht wenig... Ma ist die Sprache und Sai sind die Leute, die dort wohnen, besser bekannt unter dem Namen: Massai. (uebrigens tragen sie keine MBT Massai barfuss technik schuhe :). Von einem netten Sai mit kompliziertem Namen, den ich wie auch unkomplizierte sofort vergass, habe ich ein originales Sai-Messer gekauft (meine Machete wird schon langsam altersschwach). Mit Kuhlederschaft und Kuhschwanzleder am Griff. Das Ding stinkt, dass Gott erbarm! Jeder dieser Leute in Massai Mara traegt staendig ein solches und einen kleinen Holzknueppel mit sich. Zum einen fuer die Arbeit und zum anderen als Waffe gegen Wildtiere wie Loewen, Hyaenen, die ihre Geissen oder Kuehe bedrohen.
Von Kenia nach Uganda im Akamba! Und zwar im Royal Bus, dh erste Klasse. Doch selbst die tollste Superchouch wird nach 14 1/2 Stunden zur Folterkammer, speziell auf afrikanischen Strassen. Der Reifenplatzer war wie eine Granatendetonation, die Grenzformalitaeten einfach. In Kampala (Uganda) wurden wir Zeugen wie einem Matatu (Kleinbus, in den hier 16 bei uns 8 Leute gequetscht werden) ein ganzes Rad (!) abbrach. Dies in voller Fahrt auf der Schnellstrasse (80 bis 100 km/h). Gluecklicherweise verfehlte das Rad den Gegenverkehr und der Kleinbus schlitterte lange auf der Achse dahin, nix passierte wie ein Wunder, denn Strassen hier sind etwas belebter als zu Hause. Kampalas Kern ist hochmodern, doch Entebbe ist viel gruener und hat den See, Botanischen Garten und vor allem den wunderschoensten Zoo, den wir je erlebten. In dem eine schoene fast 5 Meter grosse zentralafrikanische Python lebt. Diese wurde vor dem Tode gerettet, weil sie in der Naehe einer Volksschule lebte. Todesfaelle durch Wuergeschlangen sind extrem selten, aber nicht ausgeschlossen, Kinder sind groessenbedingt eher gefaehrdet. Ausserdem haben die meisten Afrikaner Angst vor dem Unbekannten und bringen es um, sogar die Parkranger!
Mittwoch, 9. April 2008
Mt. Kenya (5199 m)
Toller Berg, eh klar sonst wuerden wir da ja nicht hoch wollen oder? Schon am morgen bevor wir abgeholt wurden hatte ich leider Durchfall. Sowas kommt bei uns selten vor, aber dass es gerade am Loswander-Tag sein musste...
Auf der ersten Huette (3300m) war es so mies, dass ich mich zu Tabletten entschloss.
Auf der zweiten Huette hatte ich eine von Rueckenschmerz und pochendem Kopfweh geplagte Nacht (auf 4200 m), ausserdem war ich am Morgen fiebrig. Soweit so schlecht. Auch aus dem Sonneschein wurde tollster Schneesturm. Doch wer so viel bezahlt will dann doch nicht aufgeben, also trank ich viel und bewegte mich ein wenig, klar wusste ich, dass ich jetzt schon hoehenkrank war. Doch die Anneliese war noch voller Energie und hatte keinerlei Probleme.(Frechheit oder?) Kraenklich wurde ich eventuell, weil wir im vollen Regen ohne Jacken gewandert sind. Wir haben unsere Porter abgehaengt, die alle trockenen Sachen hatten. Also komplett durchnaesst 2 h warten bei ca.8 Grad uhhhhh, und dann nur so ein winziges Oefelchen! Ihr haettet die Augen der Crew sehen sollen, als ich mich (mit Einvernehmen des Guides) zum weiteren Aufstieg entschloss. Die waren mehr als nur stark am Zweifeln. Doch das Hochhatschen im Schneesturm ist ja anstrengend genug, dass mir nicht mehr schlecht war und gegen meine ueberhoehte Koerpertemperatur half der eisige Wind = perfekt. So machten wir es zumindest bis zum hoechsten erwanderbaren Gipfel, der auch schon 4985 m Seehoehe misst! Ja! Elefanten bis 3500 m, Hyaenen bis 4000 m, Hirax (afrikanische Murmeltiere) gibt es bis 4500 m und a&k gibts auch noch auf 4986 m (hab den Arm 1m gehoben :-), krass gell! Aufgund der Wettersituation mussten wir anstelle eines schnellen Abstieges einige Auf- und Abstiege auf uns nehmen, die extrem Kraft kosteten. Wir waren am Ende! Auf der Oesterreicher Huette (4790m) gab es ein staerkendes Sueppchen, doch zwischen dem vielen Atmen blieb mir kaum Zeit zum Schluerfen. Eigentlich war ein Adaptionstag geplant (hoch-wandern, nieder-schlafen) was daraus nur wurde? Afrikanische Guides sind Leute, die den Weg wissen und eben nicht mehr! Keine "oesterreichischen Bergfuehrer", die dich immer aus jeder Situation heil vom Berg bringen. Wie wir sie einst im Raetikon hatten: Im Regen abseilend hat uns ein Steinchen beide Seile einen Meter unter mir durchtrennt. Dem Stefan (Bergfuehrer) ist dann sofort ein langer Sorgenbart gewachsen, an dem wir beide uns sicher bis ins Tal abseilen konnten, super oder? So wie auch ich, reden die kenyanischen Bergexperten (Ranger) von ihren Vorbildern und Ausbildnern aus Oesterreich. Das ist jetzt kein Schmaeh. Beides nicht. Uebrigens waren wir alleine am Berg. Nur eine andere Truppe, die wegen des Schnees Kehrtwende machte, haben wir getroffen. Und landschaftlich sprechen hoffentlich die Bilder fuer sich.
Klaus
Auf der ersten Huette (3300m) war es so mies, dass ich mich zu Tabletten entschloss.
Auf der zweiten Huette hatte ich eine von Rueckenschmerz und pochendem Kopfweh geplagte Nacht (auf 4200 m), ausserdem war ich am Morgen fiebrig. Soweit so schlecht. Auch aus dem Sonneschein wurde tollster Schneesturm. Doch wer so viel bezahlt will dann doch nicht aufgeben, also trank ich viel und bewegte mich ein wenig, klar wusste ich, dass ich jetzt schon hoehenkrank war. Doch die Anneliese war noch voller Energie und hatte keinerlei Probleme.(Frechheit oder?) Kraenklich wurde ich eventuell, weil wir im vollen Regen ohne Jacken gewandert sind. Wir haben unsere Porter abgehaengt, die alle trockenen Sachen hatten. Also komplett durchnaesst 2 h warten bei ca.8 Grad uhhhhh, und dann nur so ein winziges Oefelchen! Ihr haettet die Augen der Crew sehen sollen, als ich mich (mit Einvernehmen des Guides) zum weiteren Aufstieg entschloss. Die waren mehr als nur stark am Zweifeln. Doch das Hochhatschen im Schneesturm ist ja anstrengend genug, dass mir nicht mehr schlecht war und gegen meine ueberhoehte Koerpertemperatur half der eisige Wind = perfekt. So machten wir es zumindest bis zum hoechsten erwanderbaren Gipfel, der auch schon 4985 m Seehoehe misst! Ja! Elefanten bis 3500 m, Hyaenen bis 4000 m, Hirax (afrikanische Murmeltiere) gibt es bis 4500 m und a&k gibts auch noch auf 4986 m (hab den Arm 1m gehoben :-), krass gell! Aufgund der Wettersituation mussten wir anstelle eines schnellen Abstieges einige Auf- und Abstiege auf uns nehmen, die extrem Kraft kosteten. Wir waren am Ende! Auf der Oesterreicher Huette (4790m) gab es ein staerkendes Sueppchen, doch zwischen dem vielen Atmen blieb mir kaum Zeit zum Schluerfen. Eigentlich war ein Adaptionstag geplant (hoch-wandern, nieder-schlafen) was daraus nur wurde? Afrikanische Guides sind Leute, die den Weg wissen und eben nicht mehr! Keine "oesterreichischen Bergfuehrer", die dich immer aus jeder Situation heil vom Berg bringen. Wie wir sie einst im Raetikon hatten: Im Regen abseilend hat uns ein Steinchen beide Seile einen Meter unter mir durchtrennt. Dem Stefan (Bergfuehrer) ist dann sofort ein langer Sorgenbart gewachsen, an dem wir beide uns sicher bis ins Tal abseilen konnten, super oder? So wie auch ich, reden die kenyanischen Bergexperten (Ranger) von ihren Vorbildern und Ausbildnern aus Oesterreich. Das ist jetzt kein Schmaeh. Beides nicht. Uebrigens waren wir alleine am Berg. Nur eine andere Truppe, die wegen des Schnees Kehrtwende machte, haben wir getroffen. Und landschaftlich sprechen hoffentlich die Bilder fuer sich.
Klaus
Freitag, 4. April 2008
Samstag, 22. März 2008
Weltreise -> Verlaengerung :)
Wie koennt ihr euch das nur leisten?, werden sich die Rationellen denken. Denjenigen sei gesagt: Wir "arbeiteten" in Laos fuer den Werbefilm (Laos war damit praktisch umsonst), 2 x wirkten wir bei Bollywoodproduktionen mit, Anneliese hat mehrmals Lektoratsarbeiten durchgefuehrt, in Australien konnten wir unser Auto mit gutem Gewinn (! - voll Glueck!!) verkaufen, zudem brauchten wir in Asien oft nur ein Drittel des errechneten Monatsbudgets, kurzum wir sind genuegsam.
Und! Der starke Euro und schwache Dollar sind super zum Reisen, also anstelle euer Geld in Fonds und Aktien zu versenken, geht doch einen Big Mac in L.A. essen. :)
Weshalb wir es wirklich machen?
Weil wir noch zu wenige internationale Einrichtungsgegenstaende fuer unsere gemeinsame Wohnung haben. Ausserdem wissen wir noch immer nicht genau, wo im westen Oesterreichs oder in welchem Teil von Afrika, Kanada, Australien wir diese einrichten werden. Und vor allem deswegen: Am 7. Mai waere bereits unser Rueckflug, selbst mit der kleinen Verlaengerung laeuft uns die Zeit in Afrika davon!
Wir werden nicht ewig dranhaengen, doch bis Sommer sollte es sich ausgehen, so wie wir jetzt kalkulieren.
Heimweh? -> Logisch! Wir vermissen euch sehr! Familie, Freunde, Verwandte, Bekannte! Doch wir hoffen, dass ihr auch an einer etwas spaeteren Willkommensparty teilnehmt!? Oder?
So! und jetzt gemma auf Safari und a bissi Mt. Kenya kraxxln!(danach folgen haufenweise Bilder, so in zwei Wochen)
AP & KI
Und! Der starke Euro und schwache Dollar sind super zum Reisen, also anstelle euer Geld in Fonds und Aktien zu versenken, geht doch einen Big Mac in L.A. essen. :)
Weshalb wir es wirklich machen?
Weil wir noch zu wenige internationale Einrichtungsgegenstaende fuer unsere gemeinsame Wohnung haben. Ausserdem wissen wir noch immer nicht genau, wo im westen Oesterreichs oder in welchem Teil von Afrika, Kanada, Australien wir diese einrichten werden. Und vor allem deswegen: Am 7. Mai waere bereits unser Rueckflug, selbst mit der kleinen Verlaengerung laeuft uns die Zeit in Afrika davon!
Wir werden nicht ewig dranhaengen, doch bis Sommer sollte es sich ausgehen, so wie wir jetzt kalkulieren.
Heimweh? -> Logisch! Wir vermissen euch sehr! Familie, Freunde, Verwandte, Bekannte! Doch wir hoffen, dass ihr auch an einer etwas spaeteren Willkommensparty teilnehmt!? Oder?
So! und jetzt gemma auf Safari und a bissi Mt. Kenya kraxxln!(danach folgen haufenweise Bilder, so in zwei Wochen)
AP & KI
Mittwoch, 19. März 2008
Dinge, die sich so ereignen ...
Es gibt vier Neuigkeiten: Zum einen habe ich rote Punkte am Hintern, dann bin ich seit kurzem Doktor, ausserdem habe ich mir einen "Moustache" wachsen lassen, zudem waren wir wieder einmal am Set. Das mit den Punkten an meinem Allerwaertesten war urspruenglich als Nest von Fliegen erkannt, die da Eier legten. Hmmm, dachte Anneliese, zweifelte stark daran, dass in dieser meinereiner Koerperregion irgendetwas ueberleben koennte? Zwei Wochen haben wir gespannt auf die Niederkunft gewartet. Umsonst. Nix aber auch gar nix habe ich ausgebruetet. Laut Apotheker kann an meinem Hinterteil echt nichts gedeihen. Stattdessen gab es ein Saelbchen, was echt toll wirkt. Den Ursprung dieses ganzen Uebels haben wir hoffentlich mit unseren Decken, Seife und Wasser ersaueft. Bad Bedbugs (Bettwanzen etc.), haben inzw. auch Gefallen an meiner Liebsten gefunden!
Hier in Mumbai habe ich einen zweitaegigen Workshop zur Wirbelsaeulenbehandlung besucht, der wie es sich gehoert mit dem Doktor-Titel abgeschlossen wird. Der Unterricht war in Englisch, die Witze leider in Hindi, was so ca. zu einem Slinglish ausartete. Es war ein supertolles, mordsinteressantes interkulturelles Zusammentreffen. Viel Wissen, Wissenswertes und Skuriles haben wir gegenseitig ausgetauscht. Die indischen Kollegen haben eine Ausbildung von 4 1/2 Jahren. Bei postitivem Abschluss erhalten sie den Dr. der Physiotherapie.
Meine Englischkenntnisse haben sich ja gottlob verbessert, sind aber immer noch bescheiden. Stellt euch meine beschreaenkte Gabe zuzuhoeren vor. Dann wie ich meine ganze Konzentration einem woerterverschlingenden Inder widme, der eh alles Englische im Hindi-Style betont, wenn er nicht grad einen Witz in seiner Sprache reisst. JAAA! Ihr stellt euch gerade meinen verzweifelt, verkrampften Blick vor? Der Thematik zu folgen war echt nicht leicht, gluecklicherweise hat jede Theorie ein Ende, das Tasten, Fuehlen und Behandeln hat sich wie Urlaub dagegen angefuehlt.
Von meinem Schnurrbart. Wieso nicht?, habe ich mir gedacht. Jeder Inder hat einen und ich wollte auch mal cool sein. Der Annelies gefaellt mein Baertchen ca. wie Fusspilz im Gesicht. Doch wenn irgendwo in dieser Welt, dann wohl in Indien, gell Schatz ;).
Dass wir wiedermal am Set beschaeftigt waren ist ja nun wirklich nichts Neues fuer uns Filmstars. Diesmal verdienten wir leider schlechter. Doch falls ihr den Bollywoodfilm "Rock on" seht, achtet doch auf den Hintergrund, denn wir rocken voll!
4:19 Uhr Mumbai Airport, jetzt noch in Indien, in ein paar Stunden in Afrika! Wiedermal eine schlaflose Nacht am Flughafen.
Dr. Klaus
Hier in Mumbai habe ich einen zweitaegigen Workshop zur Wirbelsaeulenbehandlung besucht, der wie es sich gehoert mit dem Doktor-Titel abgeschlossen wird. Der Unterricht war in Englisch, die Witze leider in Hindi, was so ca. zu einem Slinglish ausartete. Es war ein supertolles, mordsinteressantes interkulturelles Zusammentreffen. Viel Wissen, Wissenswertes und Skuriles haben wir gegenseitig ausgetauscht. Die indischen Kollegen haben eine Ausbildung von 4 1/2 Jahren. Bei postitivem Abschluss erhalten sie den Dr. der Physiotherapie.
Meine Englischkenntnisse haben sich ja gottlob verbessert, sind aber immer noch bescheiden. Stellt euch meine beschreaenkte Gabe zuzuhoeren vor. Dann wie ich meine ganze Konzentration einem woerterverschlingenden Inder widme, der eh alles Englische im Hindi-Style betont, wenn er nicht grad einen Witz in seiner Sprache reisst. JAAA! Ihr stellt euch gerade meinen verzweifelt, verkrampften Blick vor? Der Thematik zu folgen war echt nicht leicht, gluecklicherweise hat jede Theorie ein Ende, das Tasten, Fuehlen und Behandeln hat sich wie Urlaub dagegen angefuehlt.
Von meinem Schnurrbart. Wieso nicht?, habe ich mir gedacht. Jeder Inder hat einen und ich wollte auch mal cool sein. Der Annelies gefaellt mein Baertchen ca. wie Fusspilz im Gesicht. Doch wenn irgendwo in dieser Welt, dann wohl in Indien, gell Schatz ;).
Dass wir wiedermal am Set beschaeftigt waren ist ja nun wirklich nichts Neues fuer uns Filmstars. Diesmal verdienten wir leider schlechter. Doch falls ihr den Bollywoodfilm "Rock on" seht, achtet doch auf den Hintergrund, denn wir rocken voll!
4:19 Uhr Mumbai Airport, jetzt noch in Indien, in ein paar Stunden in Afrika! Wiedermal eine schlaflose Nacht am Flughafen.
Dr. Klaus
Abonnieren
Posts (Atom)




