In Kanada hab ich in einem kleinen Bach statt der Fische ein paar Flusskrebse gefangen (siehe Fotos). Da dies bekanntlich eine Delikatesse ist, hab ich mir die groessten davon gebraten. Doch auch die groessten Krebse geben nicht wirklich aus. Also hab ich dann in San Francisco in China Town einen echten Hummer verspeist. Hab mir gedacht ich mach mal auf richtig gscheid, ok zugegeben es war superguenstig (28 Dollar). Deshalb! Schmeckt auch nicht schlecht, aber das komplizierte Handling mit diesem Nussknacker ist schon gewoehnungsbeduerftig. Ueber die Golden Gate Bridge sind wir im kalten San Fran angekommen. Einige Stunden suedlicher als die Smith Rocks aber voll kalt und nebelig, dass es uns an Spaetherbst im Rheintal erinnerte. Wie in den Filmen sind wir natuerlich auch mit dem Cable Car Huegel auf und Huegel ab gefahren. Denn gerade ists nur am Pier 39, wo die vielen Seeloewen herumhaengen. Im Englischen Sea Lion, also Meeresloewen, dh da liegt eindeutig ein Fehler in der Uebersetzung oder? Zugegeben, es war die weibliche Haelfte unsrer Reisegruppe, welche den Fehler feststellte. Cool ha? Mit so einer Lektorin auf Weltreise!? :) Beim Rausfahren aus San Fran waren wir auf einer voll coolen riesigen Bruecke. Wir fuhren auf einer fuenfspurigen Einbahn und ueber uns waren fuenf Spuren in die andere Richtung. Das Maximum kurz darauf waren sieben Spuren in eine Richtung! Also vergesst die Golden Gate Bridge, die liegt nur im Nebel und ist nur ein kleiner Furz gegen diese uns unbekannte Monsterbruecke!
A U-Boot haben wir auch noch besichtigt, insgesamt waren wir 1 h und 1 minute an Bord. Ich eine Stunde, Anneliese eine Minute. Auch ich war dann froh, als ich wieder unverbrauchte Luft atmen und mich austrecken konnte. Es ist absolut unvorstellbar, dass sich im 2. Weltkrieg 80 Personen (!) fuer bis zu drei Monaten darin aufhielten. Wolltet ihr nicht immer auch schon mal wissen, wie ein Klo auf einem U-Boot aussieht? (Verdammt klein!)
Tiere...
Wir beide sind sehr zufrieden mit der vergangenen Schlangen-Fangen-Saison. Gut, dass ich hier noch ein paar Reptilien beruehren kann (denkt sich wohl mein Schatz), denn in Australien ists besser, wenn wir den Zoomfaktor unsrer Kamera voll ausnutzen! In den Smith Rocks hab ich eine wunderschoene ca. 1,10 Meter lange Bullsnake gefangen. Einen winzigen kleinen Hasen zum Streicheln fuer d'Annelies und beinahe ein Reh, das allerdings in letzter Sekunde erstaunlich hoch ueber einen Zaun springen konnte. Im Yosemite (wir mussten einfach noch einen Tag dahin) waren einige Deers mit Geweih zu sichten und in San Francisco sahen wir Pelikane, drei Stinktiere, Waschbaeren, Seeloewen sowieso. Einem Stinktier kam ich beinahe zu nahe, daraufhin wechselte es in den Attackemodus und ich in den Fluchtmodus. Nicht alle Schlangen riechen nach Rosenoel (manche Ungiftige koennen ein Sekret absondern, aber wenn man weiss, woher das kommt, kann man das vermeiden), doch ein Stinktier (!) spielt doch in einer ganz anderen Liga!
Im Death Valley (109 Grad Fahrenheit = ueber 40 Grad um 8.30 Uhr im Schatten) sah ich einen Zebralizard und gemeinsam mit Annelies entdeckte ich eine Sidewinder Klapperschlange (siehe Video)! Es gibt viele verschiedene Arten von Klapperschlangen, aber nur drei Sidewinder. Wir hatten echt ein Wahnsinnsglueck so eine selten schoene Schlange anzutreffen. Und in Kanada haben wir noch eine Garter Snake gefangen. Alles tolle Erlebnisse, nur das Klettern kommt immer zu kurz.
Unser Zuhause (den Minivan) haben wir bereits nach schlappen 7.437 Meilen in Las Vegas gegen einen superneuen SUV eingetauscht. Dieser komische Strassenjeep hat soviele Knoepfe wie ein Cockpit, sodass ich mir wie Darwin auf der Enterprise vorkomme. Alles blinkt automatisch, hupt oder funktioniert mit Sprachsteuerung. Kein Schmaeh! Das Auto spricht mit uns! Im Stop and Go Verkehr von Vegas weg musste ich dann mal alle Knoepfe ausprobieren. Wir hatten gerade ca. 45 Grad Celsius am Morgen und die Klima wollten wir uns ersparen, da unser UFO so schon 13,5 Liter auf 100 Kilometer verbrauchte. Natuerlich drueckte ich versehentlich den Schalter fuer die Sitzheizung. Erst als mein Hintern und auch mein Ruecker ca. well done war, fand ich gottlob den richtigen OFF-Schalter. Daraufhin verwendeten wir die Air Condition! Im Moment sind wir beide wohnhaft bei einem L.A.P.D. Officer in Los Angeles (an Hollywood grenzend). Cory verwendet drei verschiedene Groessen der Glock-Pistole "Made in Austria". Heute hatte er Nachtschicht und kam spaeter als erwartet zurueck, es waren viele Gang Schiessereien. Wie auch immer eine sichere Unterkunft als bei einem Polizisten gibts wohl nicht, oder? So muss aufhoeren, hab noch ein Date in Paris Hilton und Annelies geht mit einem Typen namens Brad P. oder so aus ... :)
Klaus
Sonntag, 29. Juli 2007
Montag, 23. Juli 2007
Der einzige Coho in Kanada! (urspruenglich geplant als der erste Coho...)
Mit der Kruecke Annelies ging es an den Strand, wo man angeblich super Lachse fangen kann.
Ich hab ewig von so Steinen aus ins Meer gefischt. Dabei wurde ich staendig von einem Weisskopfseeadler aus sicherer Entfernung beobachtet.
Endlich, ein Silberlachs! (ein kleiner, aber der groesste, den ich gefangen habe).
Nicht schlecht dachte ich mir, ich konnte den Fisch ja tatsaechlich landen. Das mit meiner Fischerrute und Rolle um 18 Dollar aus dem Supermarkt.
Voller Stolz legte ich den Fisch hinter mir ab, ploetzlich war der Adler viel naeher als zuvor. Also versteckte ich den Fisch schnell unter Seegras und naeher zu mir (meins! dachte ich).
Kurz darauf hatte ich noch etwas an der Angel und drillte einen Fisch herein, sah ihn an und dachte mir hae? was bist denn du jetzt? Jedenfalls kein Lachs. In dem Augenblick befreite sich der komische Fisch auch schon selber.
Der Adler nicht unweit von mir schuettelte den Kopf. Kurz darauf das selbe Spiel, wieder so ein komischer, piranjaartiger - aber doch groesserer und ohne diese Zaehne - Meeresbewohner. Und wieder verlor ich den Fisch.
"Anfaenger" kraechzte der Adler und flog davon.
Spaeter am Abend sah ich die Lachse springen. Der Grund: Ein Seeloewe, also packte ich ein, denn hier waren die Cohos die gejagten und nicht mehr die Jaeger.
Danach: Feuer am Strand - Lachs in Alufolie - Fisch leider zu lange im Feuer - zu trocken - noch spaeter: Flut uebersehen - voll kompliziertes durch den Dschungel zuruckkaempfen.
KANADA bei Fanny und Paul und Arielle!
Paul ist Pastor der gerade Pastorpause macht und a super Fischer.
Fanny kocht extrem genial super gut, zum ersten Mal seit der USA durchfluteten Ballaststoffe meinen Koerper.
Ausserdem hatten wir den rarsten, besten Wildlachs zum Dinner. Und damit meine ich nicht so eine 200 Gramm Aldi/Hofer Fischchen, sondern Fischfilet in Saubratengroesse, mhhh das war fein.
Arielle ist echt stark und wird sicher gleich nach ihren ersten Schritten zu klettern beginnen :). Ausserdem kann sie jetzt Furzgeraeusche mit dem Mund machen, toll gell. Ja, das hat sie von mir gelernt.
Das war ein Nachtrag von Kanada, mittlerweile sind wir ja schon wieder in Oregon (Smith Rocks)!
Klaus
Ich hab ewig von so Steinen aus ins Meer gefischt. Dabei wurde ich staendig von einem Weisskopfseeadler aus sicherer Entfernung beobachtet.
Endlich, ein Silberlachs! (ein kleiner, aber der groesste, den ich gefangen habe).
Nicht schlecht dachte ich mir, ich konnte den Fisch ja tatsaechlich landen. Das mit meiner Fischerrute und Rolle um 18 Dollar aus dem Supermarkt.
Voller Stolz legte ich den Fisch hinter mir ab, ploetzlich war der Adler viel naeher als zuvor. Also versteckte ich den Fisch schnell unter Seegras und naeher zu mir (meins! dachte ich).
Kurz darauf hatte ich noch etwas an der Angel und drillte einen Fisch herein, sah ihn an und dachte mir hae? was bist denn du jetzt? Jedenfalls kein Lachs. In dem Augenblick befreite sich der komische Fisch auch schon selber.
Der Adler nicht unweit von mir schuettelte den Kopf. Kurz darauf das selbe Spiel, wieder so ein komischer, piranjaartiger - aber doch groesserer und ohne diese Zaehne - Meeresbewohner. Und wieder verlor ich den Fisch.
"Anfaenger" kraechzte der Adler und flog davon.
Spaeter am Abend sah ich die Lachse springen. Der Grund: Ein Seeloewe, also packte ich ein, denn hier waren die Cohos die gejagten und nicht mehr die Jaeger.
Danach: Feuer am Strand - Lachs in Alufolie - Fisch leider zu lange im Feuer - zu trocken - noch spaeter: Flut uebersehen - voll kompliziertes durch den Dschungel zuruckkaempfen.
KANADA bei Fanny und Paul und Arielle!
Paul ist Pastor der gerade Pastorpause macht und a super Fischer.
Fanny kocht extrem genial super gut, zum ersten Mal seit der USA durchfluteten Ballaststoffe meinen Koerper.
Ausserdem hatten wir den rarsten, besten Wildlachs zum Dinner. Und damit meine ich nicht so eine 200 Gramm Aldi/Hofer Fischchen, sondern Fischfilet in Saubratengroesse, mhhh das war fein.
Arielle ist echt stark und wird sicher gleich nach ihren ersten Schritten zu klettern beginnen :). Ausserdem kann sie jetzt Furzgeraeusche mit dem Mund machen, toll gell. Ja, das hat sie von mir gelernt.
Das war ein Nachtrag von Kanada, mittlerweile sind wir ja schon wieder in Oregon (Smith Rocks)!
Klaus
Montag, 16. Juli 2007
Posts
Stefan, i hoff du hast wieder trockene Finger! (Absolut genialer Kommentar! weiter so!). Beim Maeffi scheint ja wie immer immernoch alles trocken zu sein, wie lange noch wueste bruder? Ueb. wuerde es dir hier voll taugen, wegen dem Lachsfischen. Auc h dir Papa! Ja, vergiss nicht du hast mir das Fischen beigebracht, und Christine wuerd sich uebers Lachse essen freuen :).
Auch fuer den Maeki waeren a paar laessige Baeche da, doch in Schweden gibts ja auch an haufen! Fuer Manu, Maeffi und die anderen: Momentan gibs halt nicht so viel zu erzaehlen, weil Genesungspause. Drum tuts mir ja leid wenn ich euren Bueroalltag nicht immer auffrischen kann (wobei wir uns grundsaetzlich schon bemuehen).Aber vielleicht faellt mir noch a Geschichtchen ein...
Verena: Hey laessig, dassd schreibst! Ja Reini und Tanja sind echte Quaelgeister, wenn sie einem erzaehlen wie oft sie in Afrika sind.
Phillip: Meine Finger sind wieder geschrumpft, etwas zumindest (nicht auf Orginalgroesse was etwas bloed ist) dafuer reisst mir die Haut grad Fetzenweise von den Fingern und Handinnenflaeche. Wenn ich mein Schatzi streichel dann schreit sie. Sieht echt nicht gut aus.
Also an alle die dachten wir kommen als extrem gute Kletterer zurueck: Ich glaub nicht, dafuer fisch ich zu gern, wobei das kann sich wieder aendern...
lg aus dem "zu frueh fuer Lachse" Kanada
Klaus
Auch fuer den Maeki waeren a paar laessige Baeche da, doch in Schweden gibts ja auch an haufen! Fuer Manu, Maeffi und die anderen: Momentan gibs halt nicht so viel zu erzaehlen, weil Genesungspause. Drum tuts mir ja leid wenn ich euren Bueroalltag nicht immer auffrischen kann (wobei wir uns grundsaetzlich schon bemuehen).Aber vielleicht faellt mir noch a Geschichtchen ein...
Verena: Hey laessig, dassd schreibst! Ja Reini und Tanja sind echte Quaelgeister, wenn sie einem erzaehlen wie oft sie in Afrika sind.
Phillip: Meine Finger sind wieder geschrumpft, etwas zumindest (nicht auf Orginalgroesse was etwas bloed ist) dafuer reisst mir die Haut grad Fetzenweise von den Fingern und Handinnenflaeche. Wenn ich mein Schatzi streichel dann schreit sie. Sieht echt nicht gut aus.
Also an alle die dachten wir kommen als extrem gute Kletterer zurueck: Ich glaub nicht, dafuer fisch ich zu gern, wobei das kann sich wieder aendern...
lg aus dem "zu frueh fuer Lachse" Kanada
Klaus
Abonnieren
Posts (Atom)
